Stadt Wissembourg, Bas-Rhin PDF

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Lauterbourg ist die am weitesten östlich gelegene Gemeinde auf dem französischen Festland und liegt direkt an der deutschen Grenze in der Nähe von Karlsruhe. An der Mündung der Lauter in den Rhein befindet sich der östlichste Punkt des stadt Wissembourg, Bas-Rhin PDF Festlandes. Das größte Becken ist das Bassin des Mouettes. Nach dem Sieg über die Alemannen 496 ließen sich die Franken nördlich des Seltzbaches nieder.


Als Überbleibsel aus dieser Zeit spricht man dort heute noch einen fränkischen Dialekt, während sich südlich des Seltzbaches ein alemannischer Dialekt erhalten hat. Nach Urkunden aus den Jahren 1083 und 1103 zufolge übertrug Heinrich IV. Lauterbourgs Besitztümer an das Bistum Speyer. Diese umfassten Ländereien, einen Wald, sowie das zugehörige Jagd- und Fischereirecht. Jahrhunderts litt die Stadt sehr unter Kriegen. Sie wurde wiederholt von Truppen passiert, die untergebracht und versorgt werden mussten. Es kam zu Beschlagnahmungen, Plünderungen, Hungersnöten und Epidemien, die die Stadt schließlich in den Ruin trieben.

Jahrhunderts wurde die Stadt, die nun als befestigter Stützpunkt am östlichen Ende der Lauter-Linie diente, von den Franzosen wieder aufgebaut. Nach dem Sturz von Napoleon Bonaparte wurde auf dem Wiener Kongress von 1815 die Lauter als feste Grenze von Frankreich festgelegt. Durch den 1871 beschlossenen Frieden von Frankfurt gehörte Lauterbourg fortan zum Deutschen Reich und erfuhr in der Folgezeit eine erste Industrialisierung. In den 1930er Jahren befand sich Lauterbourg in unbequemer Lage zwischen der Maginot-Linie und der Siegfriedstellung. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges am 1. Dezember 1944 gab es einen ersten Befreiungsversuch Lauterbourgs durch die 79.

US-Infanterie-Division, die jedoch wenig später vom Unternehmen Nordwind überrascht wurde. Nach dem Weltkrieg wurde Lauterbourg wieder aufgebaut, einige Industriebetriebe ließen sich am Rheinhafen nieder. In jüngerer Zeit wurden viele historische Denkmäler restauriert. Die Stadt liegt im Arrondissement Haguenau-Wissembourg und im Kanton Wissembourg. Im Zentrum der Stadt befindet sich die katholische Dreifaltigkeitskirche, deren Chor während der Amtszeit von Bischof Matthias von Rammung im Jahr 1467 erbaut wurde. Die jetzige Kirche entstand im Wesentlichen im Jahr 1716. Nach der Zerstörung des Lauterbourger Schlosses ließ Bischof Heinrich Hattardus im Jahr 1716 einen neuen Bischofspalast errichten.

Dieser diente später als Wohnung des Platzkommandanten und inzwischen als Schulhaus. Der Metzgerturm und das Landauer Tor sind Turmbauten der einst mit 15 Türmen versehenen mittelalterlichen Festungsmauer. Das Landauer Tor geht auf den mittelalterlichen Unterturm zurück, der 1706 abgerissen wurde, worauf der Torbau in seiner heutigen Form entstand. Weitere Sehenswürdigkeit ist der Jüdische Friedhof der 1875 angelegt wurde. Strasbourg und durch diesen ist die Gemeinde ans Netz der SNCF und der Deutschen Bahn angeschlossen. In der Stadt gibt es ein Metallwerk, eine Chemiefabrik und eine Düngemittelfabrik.

Weitere größere Betriebe sind ein Neuwagenauslieferungs- bzw. Verteillager zwischen Bahnhof und Hafen sowie ein großes Kieswerk. Außerdem existiert ein Hafen am Rhein. Der Hafen wird überwiegend für den Gütertransport benutzt. 2007 mit einem Elsass-Meistertitel seinen größten Erfolg feiern.

Offizielle Website der Stadt, abgerufen am 28. Diese Seite wurde zuletzt am 5. Juni 2018 um 04:09 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

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