Le catharisme : Tome 2, L’Histoire des cathares PDF

Le catharisme : Tome 2, L’Histoire des cathares PDF

Anhänger der bekanntesten und radikalsten le catharisme : Tome 2, L’Histoire des cathares PDF Strömung des mittelalterlichen Christentums, die vom 12. Katharer selbst niemals so genannt haben.


Italien nannte man sie Pateriner oder Patarener. Bezeichnung, die im Languedoc des 13. Vorläufer könnten östliche dualistische Bewegungen sein, wie die Manichäer, Paulikianer und die Mazdakiten. Auch ohne das Geheimnis der Ursprünge gelüftet zu haben, sieht man heute den Katharismus nicht mehr als direkten Erben des persischen Manichäismus an. Dass die Lehre der Katharer in bestimmten Punkten mit der Religion Manis übereinstimmt, besagt noch nicht, dass sie sich aus ihr herleitet.

Jahrhundert kam es in Europa zu einer Entfaltung der Geld- und Warenwirtschaft und zur Expansion der Städte. Adel und Klerus versuchten über Abgaben, Zehnten und Kredite sich anzupassen und Profite zu ziehen. Ebenso möglich erscheint die eigenständige Ausbildung dualistischer Vorstellungen, da auch im Abendland eine dualistische Bibelauslegung z. Ab 1155 verbreitete sich der Katharismus in Italien. Die italienischen Katharer spalteten sich binnen weniger Jahrzehnte in mehrere Ortskirchen, die Verbindungen zu den Kirchen der Bogomilen im Osten unterhielten.

In Deutschland lassen sich die Katharer erstmals 1143 in Köln nachweisen. Bis 1200 hatte die Bewegung bereits große Gebiete zwischen Rhein und Pyrenäen erfasst. Insbesondere in Okzitanien und Oberitalien hatten sich große Gemeinschaften gebildet. Ihr Hauptverbreitungsgebiet hatten die Katharer im südfranzösischen Raum, wo sie sehr angesehen waren, insbesondere an den Höfen in Okzitanien, u. Landstrich außer kleineren Fürsten keine übergeordnete Autorität regierte und die katharische Kirche mit ihrer authentischen Sittlichkeit und materiellen Bescheidenheit einen positiven Einfluss ausübte.

Für die Kirche stellten die Katharer eine gefährliche und völlig neue Bedrohung dar. Erstmals war in Europa der Versuch, eine Gegenkirche zu etablieren, unternommen worden und regional auch gelungen. In den Augen der Päpste galt die katharische Bewegung als Häresie. Ihre theologischen Standpunkte wurden als absurd, wenn nicht gar als diabolisch betrachtet.

1179 wurden die Katharer von Papst Alexander III. 1209 wurden Katharer aus Carcassonne vertrieben. Der okzitanische Adel war zunächst größtenteils auf Seiten der Katharer, auch weil er in Gegnerschaft zum König von Frankreich Philipp II. Als Ergebnis brachte der Kreuzzug zwar die militärische Niederlage der mit den Katharern verbündeten Fürsten und letztlich die Eingliederung Okzitaniens in das Königreich Frankreich, nicht aber die vom Heiligen Stuhl erhoffte vollständige Ausrottung der Katharer und ihrer Organisation. Hier befand sich auch ihre Kirchenleitung. 1243 begannen Truppen des französischen Königs mit der Belagerung der Burg.

Viele Katharer fanden auch Zuflucht in der abgelegenen Burg Quéribus in den Corbières. Unter ihnen war auch der katharische Bischof der Grafschaft Razès, Benoît de Termes, der 1233 oder 1241 in der Festung starb. In Italien mussten sich nach Erfolgen der Inquisition in den 1250er-Jahren die verbliebenen Katharer nach Norditalien zurückziehen. Ab 1299 kam es in den Pyrenäentälern der französischen Grafschaft Foix zu einem Wiederaufleben des Katharertums. Ins Leben gerufen wurde die vergleichsweise kleine Bewegung von den Brüdern Pierre und Guillaume Autier. Hauptort der Gemeinschaft war das Dorf Montaillou. Der letzte Albigenserbischof Belibaste wurde 1321 auf dem Scheiterhaufen in Villerouge-Termenès verbrannt, die letzte bekannte Verhaftung eines Katharers ist für 1342 in Florenz dokumentiert.

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